Alter Burgpfad

1879
Im Jahr 1879 wurde die Burg Gleiberg dem Gleiberg-Verein übereignet. Obwohl der Verein zu diesem Zeitpunkt bereits eine Treppe im Turm eingebaut hatte, glich die Burg noch sehr einem Schutthaufen.

1881
1881 wurde Herr Sebastian Niebergall als Kastellan eingestellt, der die Besucher der Ruine mit Erfrischungen verköstigen, sich aber auch um die Aufräumarbeiten auf der Burg kümmern sollte.

1882 - 1932
Unter der tätigen Mitwirkung von Sebastian Niebergall wurde um 1882 erstmals ein Fußweg angelegt, der sich schlangenähnlich von der alten Linde vor dem Südtor (Poard) zum Burgtor hinauf wand (ursprünglich begann der Pfad etwas weiter links). Die Familie Niebergall bewirtschaftete im unteren Bereich des Hanges ein Gärtchen. Die Anpflanzungen entlang des „Zickzack-Pfädchens“ wurden von Sebastian Niebergall vorgenommen, der sich bis zu seinem Tod 1932 jedes Frühjahr um Instandhaltungs- und Ausbesserungs- arbeiten an Weg und Geländer kümmerte.

Die 50er
Mit einem Pächterwechsel Anfang der 50ger Jahre wurde der Parkplatz und der heutige Aufgang mit Treppen angelegt, und war für viele Besucher, die zu Fuß den Gleiberg erwanderten, der schnellste und kürzeste Aufstieg zur Burg.

Etwa 1980
Etwa ab 1980 wurden die Instandhaltungsarbeiten am Pfädchen mehr und mehr vernachlässigt, so dass der Weg nicht mehr gefahrlos zu begehen war.

2006
Der 2006 gegründete Verein „Bürgerprojekt Gleiberg e.V.“ hatte es sich bereits in seinem ersten Jahr zur Aufgabe gemacht, den Weg wieder begehbar zu machen.

2007 - 2009
In Absprache mit dem Gleiberg-Verein und mit finanzieller Unterstützung der Volksbank Mittelhessen wurde ab Herbst 2007 tatkräftig an der Wiederherstellung des Pfades gewirkt. Unter fachmännischer Anleitung und durch die Mithilfe zahlreicher Helferinnen und Helfer entstand so bis 2009 ein sicherer und bequemer Aufstieg zur Burg.